Presse-Information: 17. April 2018

Rückenwind für innovatives Heizsystem

FutureCarbon holt Bauplaner, Architekten und Politik ins Boot

Die FutureCarbon GmbH aus Bayreuth hat ein neues elektrisches Heizsystem entwickelt, das auf Kohlenstoff basiert und sich aktuell in der Markteinführung befindet. Es ist so effizient und flexibel einsetzbar, dass es schon jetzt zahlreiche Unterstützer findet – sowohl unter Bauplanern, die gestern beim Unternehmen eingeladen waren, als auch von politischer Seite. Bundestagsvizepräsident Dr. Hans-Peter Friedrich war von der Effizienz des Heizsystems sehr beeindruckt und will sich in Berlin für eine Änderung der geltenden Energieeinsparverordnung EnEV einsetzen.

„Heizen mit Strom ist längst nicht mehr das, was es noch vor 20 Jahren war“, so das Fazit des Bundestagsvizepräsidenten und CSU-Bezirksvorsitzenden Friedrich, der FutureCarbon vor kurzem einen Besuch abstattete. Das elektrische Heizsystem der Oberfranken zeige, dass sich die Technologie entscheidend weiterentwickelt habe. Als einem von wenigen Unternehmen weltweit ist es der Hightech-Schmiede gelungen, die hohe Strom- und Wärmeleitfähigkeit von Kohlenstoff ohne Leistungsverlust in ein Heizsystem einzubringen, das sich auf die Wand aufstreichen lässt wie Farbe. Darüber hinaus wurde der Superstoff zur hauchdünnen Fußbodenfolie veredelt. In beiden Fällen wird nahezu jedes Watt, das in die neuartige Heiztechnik fließt, in Wärme umgewandelt.

Unterstützung von Alt-Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl

„Unter diesen Voraussetzungen müssen elektrische Heizsysteme im Rahmen der EnEV neu bewertet werden“, ist Bundestagsvizepräsident Dr. Friedrich überzeugt. Bislang wird der Technologie pauschal eine schlechte Energieeffizienz zugrunde gelegt, die Bauherren mit energetischen Zusatzmaßnahmen ausgleichen müssen. Von der KfW werden Infrarotheizungen wie Carbo e-Therm ebenfalls nicht gefördert. Zu Unrecht, findet auch Dr. Michael Hohl, der das Treffen mit dem Politiker initiiert hat. Der Bayreuther Alt-Oberbürgermeister und Vorsitzender der CSU für den Kreisverband Bayreuth Stadt setzt sich seit langem mit viel Engagement für die oberfränkische Wirtschaft ein und begrüßt, dass Friedrich Markthemmnisse in Berlin zum Thema machen will.

„Über so viel Unterstützung freuen wir uns natürlich“, sagt FutureCarbon-Geschäftsführer Dr. Walter Schütz. Carbo e-Therm soll in den kommenden Monaten verstärkt im Markt bekannt gemacht werden. Aktuell sucht das Unternehmen nach weiteren Vertriebs- und Verarbeitungspartnern im Fachhandwerk. Erst gestern wurde die Heizfarbe e-Paint und die Fußbodenfolie e-Foil Bayreuther Architekten und Bauplanern vorgestellt – und stieß auf große Resonanz. Für die Branche entscheidend sei, dass sich der heizbare Anstrich schnell, kostengünstig und flexibel auf Wand und Decke aufbringen lässt und nach dem Überstreichen praktisch unsichtbar ist, so Schütz. Großes Interesse an der Fußbodenfolie zeigten die Planungsexperten im Zusammenhang mit Sanierungen. Mit einer Aufbauhöhe von 0,5 Millimetern macht sich die elektrisch beheizbare Kunststoffbahn so schlank, dass sie statt im Estrich direkt im Fliesenkleber oder unter dem Fußboden verlegt werden kann.

Über FutureCarbon

Die FutureCarbon GmbH ist seit Jahren für ihre hochinnovativen Werkstoffe auf Kohlenstoffbasis bekannt, die bisher vor allem in der Industrie eingesetzt wurden. Diese Expertise hat das HighTech-Unternehmen genutzt, um ein neuartiges Heizungssystem zu entwickeln: Carbo e-Therm.

Bild: Dr. Hans-Peter Friedrich (rechts) und Dr. Michael Hohl (links) informierten sich bei Dr. Walter Schütz (Mitte), dem Gründer und Geschäftsführer von FutureCarbon, über die modernen Infrarotheizsysteme des Unternehmens. Quelle: FutureCarbon GmbH

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